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Die Unterwasserwelt zeigt sich in einer Farbenvielfalt, die einem am Land bei weitem nicht so oft begegnet. Taucht man aber selbst, so ist der erste Eindruck unter Wasser eher ernüchternd und sieht nicht so aus, wie oft auf Fotos und in Filmen gesehen. Es scheint alles so einfarbig grün/blau, als wollte uns das Meer die schönen Farben vorenthalten.

Warum verändern sich die Farben unter Wasser

Wasser ist nicht ganz so durchsichtig wie man es vermuten könnte. Daher absorbiert Wasser das Licht von Sonne und Lampen. Allerdings macht es das Wasser etwas anders als wir es von undurchsichtigen Gegenständen kennen. Es absorbiert umso mehr, je tiefer das Licht in das Wasser eindringt. Auch die Farben werden nicht gleichmäßig absorbiert. Wie bei den Farben eines Regenbogens fängt es bei Rot an, Rot geht also zuerst verloren. Weiter geht es über Grün, Blau und als letztes Licht geht in großen Tiefen Violett verloren.
Das sieht man bereits über Wasser am Strand. Flaches Wasser, wo Rot schon etwas verloren aber Grün und Blau noch gut vorhanden ist, sieht man als schönen türkisen Strand. Je tiefer das Wasser, je mehr Grün geht zusätzlich verloren und dann sieht tiefes Wasser nur noch blau aus.
Um zu zeigen wie sich die Farben ändern, hat ein Taucher ein Video aufgenommen.
 

 

Er taucht dabei bis zu einer Tiefe von 50 Meter und zeigt den Übergang von einem lebhaften Regenbogen zu einer kühleren Farbfolge. Will man also unter Wasser schöne bunte und farbenfrohe Aufnahmen machen, bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit. Man muss als Unterwasserfotograf Licht mit nach unten nehmen. Daher sollten starke Blitze oder gute Videoleuchten zu jeder UW-Fotoausrüstung gehören.

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Mehr als die Hälfte des Sauerstoffs, den wir alle tagtäglich einatmen, wird von unseren Weltmeeren produziert